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Geschichte
     
 

Gründer

Die Fa. EKOL wurde 1989 von der Gesellschaft der Bergwerke der Kempen (KS = Kempense Steenkoolmijnen), der öffentlichen Abfallstoffgesellschaft für die Region Flandern (OVAM = Openbare Afvalstoffenmaatschappij voor het Vlaamse Gewest (OVAM), der Limburgse Vinylmaatschappij (LVM) und Eurobox gegründet. Die Partner haben die Initiative damals ergriffen nachdem eine von KS durchgeführte Studie bezüglich der Wiederverwertbarkeit von Kunststoffabfällen über positive Ergebnisse berichtet hatte. Der Firmenname EKOL hat sich aus dem ersten Buchstaben der vier gründenden Gesellschaften ergeben.


Pilotversuch


Die Stadt Hasselt ihrerseits hat im gleichen Jahr einen Pilotversuch im Bereich der selektiven Einsammlung von Kunststoffabfällen gestartet. Dieses Projekt sollte die Frage beantworten, ob die selektiv eingesammelten Verpackungsmaterialien auf wirtschaftlich und ökologisch vertretbare Weise zu neuen Produkten zu verarbeiten sind.


Um die Arbeit der Bürgerinnen und Bürger nicht zu erschweren, wurden alle Arten von Kunststoff (PVC, PET, PE, PP, PS, …) unterschiedslos und in allen möglichen Formen (Verpackungen wie Folien, kleine Behälter und Flaschen und Umverpackungen) in einem grünen Sack gesammelt.
 
Verarbeitung in der direkten Umgebung

Die Verarbeitung der Kunststoffabfälle zu brauchbaren Materialien und Produkten sollte vorzugsweise in der Nähe der Einsammelorte erfolgen. Im Jahr 1991 wurde eine Pilotanlage in Betrieb genommen, sie befand sich auf dem Gelände des damaligen Bergwerks Beringen. Die Erfahrungen, die in dieser Anlage gesammelt wurden, haben zum Bau der derzeitigen Produktionsanlage in Houthalen geführt. Die neuen Gebäude und Anlagen wurden im August 2000 in Betrieb genommen. Mitte 2001 hat der damalige flämische Ministerpräsident, Patrick Dewael, sie feierlich eingeweiht. Die Anlage in Beringen wurde demontiert.

Öko-Effizienz

Beim Entwurf der Anlagen hat man der Öko-Effizienz des Wiederverwertungsprozesses sehr viel Aufmerksamkeit gewidmet. Dies gilt auch für die allgemeine Besorgnis für die Umwelt in der Fabrik und um die Fabrik herum: herumfliegender und herumliegender Müll sowie visuelle Belästigungen werden vermieden, indem die Kunststoffabfälle in einer geschlossenen Halle gelagert werden. Das Regenwasser, das über Kanäle und über einen Teich gespeichert wird, wird als Waschwasser eingesetzt und die abgeführte Wassermenge ist äußerst gering.
Die jährliche Verarbeitungskapazität der Fabrik beträgt 10.000 Tonnen rohe Kunststoffabfälle. Dies entspricht den im Haushalt anfallenden Kunststoffabfällen von ungefähr einer Million BürgerInnen bzw. einem Viertel der Kapazität der Müllverbrennungsanlage in Houthalen.

 
 
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